Leopard im Gras

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Neugeborener Schabrackentapir

Schabrackentapir Laila brachte in der Nacht zum 20. Mai ein Jungtier zur Welt. Dem männlichen Jungtier geht es so weit gut.

Laila trägt allerdings einen parasitären Erreger in sich, gegen den es kein Medikament gibt. Dieser Erreger wird über Hundekot übertragen, der unentdeckt im Futterheu vorhanden sein kann, wenn Hunde auf Futterwiesen koten. Tapire können wie im Fall von Laila Zwischenwirt sein. Werdende Mütter können den Erreger über die Plazenta an das noch ungeborene Jungtier übertragen. Auch der neugeborene Schabrackentapir in unserem Zoo weist unter anderem einen unsicheren und eher steifbeinigen Gang auf, was auf eine durch den einzelligen Parasiten zurückzuführende Infektionskrankheit hervorgerufen wurde.

 

Dennoch schlägt der junge Bulle sich so weit gut, ist sehr aufgeschlossen, trinkt ordentlich und folgt seiner Mutter. Und auch Leila kümmert sich sehr vorbildlich um ihren Sprössling. Das Jungtier wird intensiv von den Zootierpflegern und Zootierärzten überwacht.

Eine Zucht mit Laila war nicht geplant. Lailas Trächtigkeit war eine nicht vorhersehbare Überraschung.

Text: Marcel Stawinoga

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