Leopard im Gras

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Nachwuchs bei den Rosalöfflern

In der Ibis-Voliere wird aktuell fleißig gebrütet: Am 21. und 22. Juni sind die ersten drei Küken bei den Rosalöfflern geschlüpft und werden von beiden Elternteilen rundum versorgt.

 

Der Nachwuchs ist anfangs noch grau-weiß. Auch der namensgebende, löffelartige Schnabel fehlt den Kleinen noch. Frisch geschlüpfte Rosalöffler haben nämlich einen spitzen Schnabel, ein cleverer Trick der Natur, damit die Küken die Nahrung leichter aus den Schnäbeln der Eltern picken können. Rund 42 Tage lang wird der Nachwuchs im Nest mit vorverdauter Kost versorgt. Erst wenn die Jungvögel flügge werden und sich selbst versorgen müssen, verformt sich der Schnabel allmählich zum charakteristischen Löffel.

 

Mit diesem „Werkzeug“ filtern die ausgewachsenen Vögel später kleine Fische, Insekten und Krebstiere aus dem flachen Wasser. Die Krebstiere sind übrigens auch der Grund ihrer Farbe: Sie enthalten Carotinoide, einen Farbstoff, der sich in den wachsenden Federn ablagert und den Vögeln, genau wie den Flamingos, ihr prächtiges rosa Gefieder verleiht.

Text: Ida Andrae

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