Neue Robbenanlage verzögert sich
Auch die Sommersaison 2026 wird der Dortmunder Zoo ohne seine neue Robbenanlage bestreiten müssen. Ausgerechnet das Herzstück, die von einer großen Zuschauertribüne eingerahmten Robbenbecken, ist bis heute nicht fertig. Während Stallungen, Technik, Wege, Kiosk und Toilettengebäude weitgehend stehen, herrscht im Inneren der Becken weiterhin Stillstand: nackter Beton, geschützt durch Folien.

Die neue Anlage gilt als eines der zentralen Zukunftsprojekte des Zoos. Geplant sind größere Becken mit mehr Platz für Seelöwen und Seebären, Unterwasserblicke durch einen Tunnel und moderne Fütterungsvorführungen.
Der Grund für den Stillstand sind Baumängel. Bei den Rohbauarbeiten wurde offenbar unsauber gearbeitet, die beauftragte Firma ist inzwischen gekündigt. Die Schäden lassen sich nur mit aufwendigen Betoninstandsetzungen beheben. Diese Arbeiten sollen kurzfristig beginnen.

Nach aktuellem Stand sollen die Betoninstandsetzungen im Sommer abgeschlossen sein. Die gesamte Anlage könnte dann im Spätsommer 2026 baulich fertig werden. Erst danach können die Tiere einziehen – Voraussetzung für eine spätere Eröffnung im Herbst.
